Neue Schulsanitäter am Kepler

Seit zehn Jahren fördern der DRK Landesverband Baden-Württemberg und die BARMER GEK mit dem Projekt „Schulsanitätsdienst“ die Erste Hilfe an Schulen. Heute hat der neu gegründete Schulsanitätsdienst des Pforzheimer Keplergymnasiums von Timo Fahrer, Bezirksgeschäftsführer der BARMER GEK, ein "Starter-Kit" mit dem wichtigsten Rüstzeug für die Erste Hilfe erhalten.

Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an ganz normalen Schultagen für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei Notfällen. Sie sind fit in Erste Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt, was man bei Vergiftungen tut und wie man die stabile Seitenlage ausführt. Solche jungen Sanitäter gibt es mittlerweile an über 600 Schulen im Lande – Dank des Projektes des DRK. Dessen ehrenamtliche Fachleute schulen und bilden sowohl die Schüler als auch die Lehrkräfte für diese vielfältigen Aufgaben aus. Die BARMER GEK Baden-Württemberg wiederum finanziert die Schulsanitätstaschen, die jede teilnehmende Schule erhält. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von der Rettungsweste, Verbandszeug und Pflastern bis hin zur Rettungsdecke.

Im Bundesdurchschnitt erleidet etwa jeder elfte Schüler einen Schulunfall. "Dann muss schnell gehandelt werden. Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erste Hilfe führen aber häufig dazu, dass entweder gar nicht oder zu spät geholfen wird", sagt Timo Fahrer von der BARMER GEK Pforzheim. „Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendlichen schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt. Sie übernehmen Verantwortung, verlieren Ängste und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei.“

Seit 2005 führt der DRK Landesverband Baden-Württemberg in Kooperation mit der BARMER GEK die Kampagne „Schulsanitätsdienst“ durch. Zu der Erste-Hilfe-Ausbildung gehört nicht nur Theorie. In praktischen Demonstrationsübungen werden realistische Unfallsituationen nachgestellt, in denen die Erst-Helfer ihr neu erworbenes Wissen gleich anwenden können.

JRK sammelt für Flüchtlingskinder

Da sich unter den in Pforzheim angekommenen Flüchtlingen auch viele Kinder befinden, sammelt das Jugendrotkreuz (JRK) Huchenfeld am Sonntag, 25. Oktober, zwischen 10 und 15 Uhr gut erhaltene Spielsachen. Das JRK-Team nimmt die Spenden in den Räumlichkeiten des Roten Kreuzes im Haus der Vereine an der Huchenfelder Hauptstraße 171 entgegen und verteilt diese dann an die Bedürftigen.

Neue Wahlen im Kreisverband

Kai Jambor neuer Kreisjugendleiter
Am 14. Oktober standen die Kreisjugendausschuss-Wahlen im DRK-Kreisverband Pforzheim/Enzkreis an. Anwesend waren bei der Veranstaltung in Neuenbürg 16 Jugendrotkreuz-Gruppenleiter. Zur Wahl des Kreisjugendausschusses standen Johannes Aiple, Nicole Bader, Marica Bauer und Romina Thom. Sie wurden für fünf Jahre gewählt. Kai Jambor wurden zum Kreisjugendleiter gewählt; als seine Stellvertreter engagieren sich künftig Karolin Döttling und Max Deimling.